

Sie haben einen filigranen, feinen ätherischen menschenähnlichen Körper und sind in der Lage sich fortzupflanzen. Im Gegensatz zum Menschen sind sie jedoch seelenlos. Sie sind fähig alle Gestalten, von der kleinsten Mücke bis zum vollkommenen menschlichen Wesen, anzunehmen. In dieser letzten Form, meist als überaus schöne Jünglinge oder Jungfrauen, gefallen sie sich am besten.
Sylphen sind wohltätig, heiter und inspirierend zu den Menschen. Ihr Wesen ist gutherzig, stürmisch und manchmal wild und ungestüm. Sie besitzen einen scharfen Verstand, können ruhig und reserviert sein und im nächsten Augenblick aufbrausend und unberechenbar, trotz allem sind sie leicht ablenkbar und zu begeistern. Sie gelten als sehr harmoniebedürftig und pflegen untereinander einen höflichen, nahezu freundschaftlichen Umgang. Dies schlägt sich bei fremden Besuchern auch gern mal in Gastfreundschaft nieder, obgleich viele von ihnen auch mit scheuer Neugierde begegnen. Außer in ihrem Lebenselement Luft findet man sie auch auf hohen Berggipfeln, stillen Wäldern, idyllischen Waldlichtungen und Hainen, weiten Fluren und schönen Gärten.
